Alle Tools
Kostenloser Rechner

Umsatz pro Sprechstunde: Was muss eine Stunde mit Patienten bringen?

Rechnen Sie vom privaten Bedarf über die Praxiskosten bis zur einzelnen Sprechstunde zurück und sehen Sie, welcher Umsatz je Stunde mit Patienten mindestens nötig ist.

Kostenlos · DSGVO-konform · Ergebnis in 2 Minuten

Privater Bedarf pro Jahr *

€
€
€

Praxiskosten pro Jahr *

€
€
€
€
€
€
€
€
€
Std.

Aufteilung der Arbeitstage

%
%
%
Bitte privaten Bedarf und Praxiskosten eintragen.

Vereinfachte Modellrechnung, keine Steuer- oder Unternehmensberatung. Ihre Zahlen werden im Browser verarbeitet und nicht übertragen.

Vorteile

Das bringt Ihnen der Rechner

Vom Bedarf aus gerechnet

Der Rechner beginnt bei dem, was Sie privat brauchen, und rechnet von dort rückwärts bis zu jeder einzelnen Sprechstunde.

Alle Kosten auf einen Blick

Privatbedarf, Vorsorge, Steuern und acht Positionen des Praxisaufwands ergeben den Mindestumsatz, den Ihre Praxis tragen muss.

Eine Zahl für jede Stunde

Am Ende steht, was eine Stunde mit Patienten mindestens bringen muss, dazu die Stunden, die allein die Praxiskosten decken.

So geht's

So berechnen Sie Ihren Umsatz pro Sprechstunde

1

Bedarf und Kosten eintragen

Privater Bedarf und Praxiskosten in Einzelposten, die Kosten aus der Gewinnermittlung. Für die Arbeitszeit mit Patienten gelten Standardwerte, solange Sie nichts eintragen, die Arbeitstage passen Sie im Ergebnis an; der Vergleich mit dem tatsächlichen Umsatz ist optional.

2

Kontaktdaten

Kurz Ihre Daten zur Freischaltung. Aus einem anderen MediPulse-Tool sind sie bereits vorausgefüllt.

3

Ergebnis erhalten

Ihr Mindestumsatz pro Sprechstunde mit vollem Rechenweg, direkt am Bildschirm und als PDF.

Gut zu wissen

Umsatz pro Sprechstunde: So ist die Rechnung aufgebaut

Wer weiß, was eine Stunde mit Patienten mindestens bringen muss, kann Sprechzeiten, neue Stellen und Investitionen in einer Größe bewerten. Hier die Logik hinter dem Rechner.

Warum der Gewinn nicht reicht

Der steuerliche Gewinn ist nicht das Geld, das Ihnen zur Verfügung steht. Die Tilgung des Praxisdarlehens mindert den Gewinn nicht, muss aber aus ihm bezahlt werden, ebenso Einkommensteuer, Versorgungswerk und Krankenversicherung. Deshalb beginnt die Rechnung beim privaten Bedarf und nicht bei einer Gewinnzahl.

Warum nur die Stunden mit Patienten zählen

Umsatz entsteht in der Sprechstunde. Verwaltung, Dokumentation und Praxisführung kosten Zeit, bringen aber keinen eigenen Umsatz. 2023 arbeiteten Praxisinhaberinnen und -inhaber im Mittel 45,8 Stunden pro Woche, davon 33,1 Stunden im direkten Kontakt mit Patienten (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Zi-Praxis-Panel, Tabelle 6). Der Rechner teilt den Mindestumsatz deshalb nur durch diese Stunden.

Was die Stunden für die Praxiskosten zeigen

Der Praxisaufwand läuft das ganze Jahr, auch wenn eine Sprechstunde ausfällt. Teilt man ihn durch den Mindestumsatz pro Sprechstunde, sieht man, wie viele Stunden allein die Kosten tragen. So lässt sich eine gekürzte Sprechzeit oder eine zusätzliche Stelle in Stunden übersetzen.

Ein Mindestwert, keine Preisempfehlung

Das Ergebnis ist die Untergrenze für die Planung. In der Kassenpraxis wächst das Honorar nicht im gleichen Maß wie die Zeit, weil Pauschalen und Budgets greifen. Eine zusätzliche Stunde bringt dort oft weniger als der Durchschnitt. Neu rechnen lohnt sich nach jeder größeren Änderung: neue Stelle, Anschaffung, Mieterhöhung.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Mindestumsatz pro Sprechstunde?

Der Umsatz, den jede Arbeitsstunde mit Patienten mindestens bringen muss, damit Privatbedarf, Vorsorge, Steuern und alle Praxiskosten gedeckt sind. Er ergibt sich aus dem Mindestumsatz im Jahr geteilt durch die Arbeitsstunden mit Patienten.

Woher bekomme ich die Kosten der Praxis?

Aus der Gewinnermittlung (Einnahmen-Überschuss-Rechnung) oder der BWA des letzten Jahres. Die Positionen im Rechner folgen der üblichen Gliederung: Raumkosten, Personal, Praxis- und Laborbedarf, Beiträge und Versicherungen, Reise und Fortbildung, übrige Betriebsausgaben, Zinsen und Abschreibungen.

Wie viele Arbeitstage sind realistisch?

Der Rechner setzt 220 Tage an, also 44 Arbeitswochen à 5 Tage. Wer genauer rechnen will, trägt Feiertage, Urlaub, Fortbildung und Krankheit einzeln ein; dann zieht der Rechner sie von 365 Tagen abzüglich 104 Tagen Wochenende ab. Zum Vergleich: 2023 waren Praxisinhaberinnen und -inhaber im Mittel 38,4 Tage abwesend, davon 32,8 Tage Urlaub und 3,3 Tage Krankheit (Zi-Praxis-Panel).

Warum zählt die Verwaltungszeit nicht mit?

Weil in dieser Zeit kein Umsatz entsteht. Wer den Mindestumsatz auf alle Arbeitsstunden verteilt, setzt die Messlatte für die Sprechstunde zu niedrig an.

Ist der Rechner kostenlos?

Ja, der Rechner ist kostenlos und unverbindlich. Sie brauchen kein Abo, nur eine gültige Kontaktangabe zur Freischaltung.

Was passiert mit meinen Daten?

Ihre Zahlen werden im Browser verarbeitet und nicht übertragen. Ihre Kontaktdaten werden DSGVO-konform verarbeitet und ausschließlich für die Kontaktaufnahme durch MediPulse genutzt.

Umsatz und Kosten laufend im Blick?

In einer kostenlosen 30-Minuten-Demo zeigen wir Ihnen, wie MediPulse Ihre Praxiszahlen laufend aus Ihren echten Daten aufbereitet.