Die Gemeinschaftspraxis – rechtlich eine Berufsausübungsgemeinschaft – rechnet gemeinsam gegenüber der KV ab. Der Honorarbescheid nennt eine Summe für die Praxis, nicht für die einzelnen Partner. Wer wie viel beigetragen hat, steht nirgends – und genau darauf baut die Gewinnverteilung.
Solange die Zahlen aus dem PVS von Hand in eine Tabelle übertragen werden, bleibt die Verteilung Verhandlungssache. Nachvollziehbar wird sie erst, wenn Umsatz je Behandler, Privatanteil und Leistungen laufend vorliegen und für alle Partner dieselbe Datenbasis gilt – mit Rechten, die regeln, wer was sieht.
Nicht zu verwechseln mit der Praxisgemeinschaft: Sie teilt nur Räume, Geräte und Personal, jede Praxis rechnet für sich ab. MediPulse bildet die Gemeinschaftspraxis als eine Einheit mit mehreren Behandlern ab – angebunden an das bestehende PVS und die Praxiskonten.