Ein Medizinisches Versorgungszentrum ist keine Praxis mit mehr Behandlern, sondern eine eigene Betriebsform: Das Zentrum rechnet ab, nicht die einzelne Ärztin. Die ärztliche Arbeit ist überwiegend angestellt, und häufig verteilen sich mehrere Fachgruppen auf mehrere Betriebsstätten. Damit wandert ärztliche Arbeit von der Gewinn- auf die Kostenseite – und die Kennzahlen, mit denen eine Einzelpraxis gut fährt, verlieren im MVZ ihre Aussagekraft.
Das Praxisverwaltungssystem beantwortet die Fragen der Leitung nicht. Es führt Leistungen je Betriebsstätte, aber keine Kosten und keine Zahlungseingänge. Welcher Standort sich trägt, welche Fachgruppe zieht und welche Stelle unter dem Schnitt liegt, bleibt in der Gesamtsumme unsichtbar. Genau diese Ebene übernimmt MediPulse: als Controlling-Schicht neben dem PVS, nicht als dessen Ersatz.
Über 300 Praxen nutzen MediPulse. Die Anbindung an das bestehende PVS dauert rund zehn Minuten, die Daten liegen verschlüsselt in deutschen Rechenzentren.