Praxiswissen aus unserer Redaktion. Finanzen, Controlling und MVZ.
Fundierte Einblicke zu Praxissteuerung, Liquidität & Digitalisierung in der ambulanten Versorgung – kompakt und praxisnah.
So arbeitet unsere RedaktionPraxissoftware auswählen: Ablauf, AVV, Cloud und Stichtag
Digitale Werkzeuge neben dem PVS auswählen: erst den Ablauf messen, dann AVV und Cloud-Testat prüfen, zu einem festen Stichtag umstellen und erneut messen.
Delegation in der Arztpraxis: VERAH, NäPa, PCM und PA
Was Praxen an VERAH, NäPa, PCM und PA delegieren dürfen und was es bringt: NäPa-Strukturzuschlag für Hausarztpraxen bis 3.032 € je Quartal, eigene Rechnung.
MVZ wirtschaftlich optimieren: welcher Hebel wie viel bringt
Im MVZ bleiben nach 83,2 Prozent Aufwendungen nur 16,8 Prozent der Einnahmen. Ein Prozent mehr Einnahmen hebt das Ergebnis um 5,4 Prozent (eigene Rechnung).
Reinertrag der Arztpraxis: was je Fachgebiet übrig bleibt
Je Arztpraxis blieben 2024 im Mittel 338.000 Euro Reinertrag, im Median 232.000 Euro. Werte je Fachgebiet, je Inhaber:in und wie Sie die eigene Zahl prüfen.
KfW-Kredit für die Arztpraxis: 3 Programme, Zins und Rate
Drei KfW-Programme kommen für eine Praxisgründung in Frage. Was sie unterscheidet, wann das feste StartGeld günstiger ist und was tilgungsfreie Jahre kosten.
KV-Abschläge: wie viel Honorar die Praxis vorfinanziert
Bei den KVen Hamburg, Berlin und Bayern decken Abschläge 75 bis 82,5 Prozent des Quartalshonorars, der Rest kommt Monate später. Was das bindet, in Euro.
Arzt anstellen: ab wie vielen Fällen sich die Stelle trägt
Eine angestellte Fachärztin kostet die Praxis rund 29.000 Euro im Quartal. Ab wie vielen Fällen sich das trägt und warum der Planungsbereich zuerst entscheidet.
Abrechnungsoptimierung: wo Honorar liegen bleibt, in Euro
Abrechnungsoptimierung heißt: erbrachte Leistungen vollständig, mit gesicherter Diagnose und mit Blick auf Budgets abrechnen. Beträge nach EBM 4/2026.
Mehrstandort-Controlling: Standorte fair vergleichen
Praxen und MVZ mit mehreren Standorten fair vergleichen: woher Leistung, Honorar und Kosten je Standort kommen und warum der Umlageschlüssel das Ergebnis dreht.
Plausibilitätsprüfung der KV: 12 und 780 Stunden als Grenze
Wann die Plausibilitätsprüfung der KV anschlägt: Tageszeitprofil über 12 Stunden an mindestens drei Tagen, Quartalsprofil über 780 Stunden, EBM-Prüfzeiten.
HZV-Abrechnung: Pauschalen, Abrechnungsweg, Wert je Patient
Wie die HZV-Abrechnung funktioniert: ähnliche Bausteine, aber andere Beträge je Vertrag. Drei HZV-Verträge im Vergleich, Abrechnungsweg und Abschlag nach § 73b.
Praxis verkaufen: Nachbesetzung, Preis und Steuer
Wer eine Kassenarztpraxis verkaufen will, braucht im gesperrten Bereich ein Nachbesetzungsverfahren. Wie es abläuft, was den Preis hält und was die Steuer nimmt.
Honorarbescheid der KV lesen: die Zahlen, die steuern
Welche Zahlen im Bescheid der KV steuern: Auszahlungsquote gegen Vorjahr, Fallwert gegen den eigenen Bezirk, Kontoübersicht und die Frist für den Widerspruch.
GOÄ-Abrechnung: Faktor, Begründung und Rechnung
GOÄ-Abrechnung: Punktwert, Steigerungsfaktor je Abschnitt, Begründung über dem Schwellenwert, Pflichtangaben der Rechnung und der Stand der GOÄ-Reform.
IGeL in der Arztpraxis: was eine Leistung je Minute bringt
Ob sich eine IGeL lohnt, entscheidet das Honorar je Minute samt Aufklärung, nicht der Preis. Mit GOÄ-Rechnung, Formpflichten und Umsatzsteuer im Überblick.
EBM-Abrechnung erklärt: vom Punkt zum Euro im Quartal
Wie die EBM-Abrechnung funktioniert: Gebührenordnungsposition, Punkte, Orientierungswert, regionaler Punktwert, Quartalsdatei und Prüfung durch die KV.
Kennzahlenmanagement in der Arztpraxis: Steckbrief und Schwelle
Kennzahlen kennen reicht nicht. Kennzahlenmanagement legt fest, wer wann gegen welchen Wert prüft und was bei Abweichung passiert. Mit Steckbrief und Beispiel.
Zweigpraxis: ab wie vielen Fällen sich ein Standort trägt
Eine Zweigpraxis bringt Fixkosten, aber keine Arztstunde mit. Im Rechenbeispiel (eigene Rechnung) braucht sie 127 zusätzliche Fälle je Quartal, bis sie trägt.
Personalkostenquote der Arztpraxis: Werte je Fachgebiet
Personalaufwendungen lagen 2024 je Fachgebiet bei 28,0 bis 36,2 % der Einnahmen (Destatis). Warum die Lohnquote ohne Arztgehälter der bessere Vergleich ist.
MVZ gründen: ab welcher Einnahmengröße sich ein MVZ trägt
MVZ unter 1 Mio. € Einnahmen hatten 2024 Aufwendungen von 105,8 % der Einnahmen (Destatis). Wer gründen darf, was GmbH oder GbR bindet, wo Sie stehen.
Lohnt sich eine Leistung? Wann die EBM-Minute zählt
Sechs pauschale Positionen ergeben 1,61 bis 2,75 Euro je Minute Arztzeit, gerechnet über die Kalkulationszeit des Bewertungsmaßstabes. Eigene Rechnung.
Außerhalb der Menge: die Liste des Bewertungsausschusses
Eine Anlage zum Beschluss vom 25. August 2026 grenzt ab, was außerhalb der budgetierten Menge läuft. Bundesweit sind das 38,6 Prozent der Gesamtvergütung.
Kinderarzt-MGV: was entbudgetiert wird und was nicht
Ab 1/2027 wird die kinderärztliche Gesamtvergütung neu festgesetzt, für acht Quartale. Im Bundesmittel geht es um 71.541 Euro je Arzt und Quartal.
Veränderungsraten der Morbiditätsstruktur je KV-Bezirk
Zwei Raten je KV-Bezirk empfiehlt der Bewertungsausschuss für 2027, von minus 0,07 bis plus 1,55 Prozent. Was sie wert sind, hängt am eigenen MGV-Anteil.
Elektronische Patientenakte: die Vergütung fällt weg
Zwei Positionen zur elektronischen Patientenakte werden gestrichen, die dritte läuft zum Jahresende aus. Bewertet waren sie mit 0,38, 1,91 und 11,34 Euro.
TSVG-Zuschläge: der Wegfall steht in der eigenen Abrechnung
Drei Vermittlungswege, drei Auslöser, Aufschläge von 40 bis 200 Prozent. Zum 1. Januar 2027 fallen sie weg, und jeder betroffene Fall ist gekennzeichnet.
GKV-Spargesetz: 53 Gebührenordnungspositionen fallen weg
Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz nimmt dem EBM nach eigener Zählung 53 Gebührenordnungspositionen: 52 werden gestrichen, eine läuft aus.
Vorhaltepauschale: was zehn Impfleistungen wert sind
Der größte steuerbare Hebel der neuen Pauschale ist weder die Fallzahl noch der Kriterienkatalog, sondern eine Schwelle von zehn Impfleistungen je Quartal.
Wie viele MFA pro Arzt? 2,8 Köpfe, aber 1,9 Stellen
Die Antwort hängt am Nenner: je Praxis, je Inhaber:in oder je Vollzulassung. Und Köpfe und Vollzeitäquivalente liegen um rund ein Drittel auseinander.
Geräteinvestition: die Abschreibung ist die halbe Rechnung
Vier Aufwandspositionen ergeben rund 16.800 Euro je Inhaber:in, und nur die Hälfte davon ist Abschreibung. Eine eigene Zuordnung, und eine Obergrenze.
Praxiskosten senken: höchstens 13 Prozent sind beweglich
Personal, Miete und Abschreibungen binden 73,8 Prozent der Aufwendungen. Eine eigene Zuordnung zeigt: Beweglich sind höchstens 13 Prozent. Was das bringt.
Wirtschaftlichkeitsprüfung: was eine Nachforderung kostet
Bei Verordnungen ist eine Nachforderung auf die Differenz zur wirtschaftlichen Alternative begrenzt. Was das für die Rückstellung heißt und wie lange sie gilt.
Regelleistungsvolumen: wen die Mengenbegrenzung noch trifft
Das Gesetz verlangt eine Mengenbegrenzung, nimmt hausärztliche Leistungen und Kinder- und Jugendmedizin aber aus, mit Vorbehalt. Was das für den Fallwert heißt.
MVZ-Abrechnung: ein Bescheid, gut sechs Behandler:innen
Im MVZ rechnet das Zentrum ab, nicht die Behandler:in. Liegt eine Stelle zehn Prozent unter dem hausärztlichen Bundeswert, fehlen rund 26.000 Euro im Jahr.
Privateinnahmen der Arztpraxis: 16 Prozent im Schnitt
Die privaten Einnahmen je Inhaber:in stiegen im letzten Berichtsjahr um 6,7 Prozent, die GKV-Einnahmen fielen um 4,4 Prozent. Was ein Prozentpunkt bringt.
Praxis-Dashboard: 3 Quellen, die zusammengehören müssen
Ein Dashboard aus einer Quelle zeigt Leistung, keinen Euro. Was darauf gehört, wie schnell jede Zahl da ist und was ein Prozentpunkt Personalanteil kostet.
Abrechnungsanalyse der Arztpraxis: Fallwert in 3 Schritten
Bundesweit 75,78 Euro hausärztlich, 84,42 fachärztlich: Den eigenen Fallwert zu prüfen heißt, Fallbegriff, Honorarbegriff und Vergleichsquartal zu klären.
Praxisverwaltungssystem: Auswertung und 3 blinde Flecken
Vorgeschrieben ist im Praxisverwaltungssystem die Leistung, nicht der Euro: Was die beiden Aufzeichnungspflichten hergeben und wo der Vergleich fehlt.
Buchhaltung in der Arztpraxis: ein Prinzip, drei Fristen
Eine Arztpraxis ist meist nicht buchführungspflichtig: Sie rechnet per Einnahmenüberschussrechnung, und dort zählt der Zufluss. Dazu drei Aufbewahrungsfristen.
MVZ-Software: warum ein PVS allein nicht reicht
Ein PVS führt Leistungen je Betriebsstätte. Ein MVZ steuert über Standorte, Fachgruppen und Behandler:innen hinweg. Was daraus für die Software folgt.
MVZ-Management: führen mit geteilter Verantwortung
Im MVZ liegen medizinische und wirtschaftliche Verantwortung nicht zwingend in einer Hand. Was das für die Führung heißt und was dauerhaft gelten muss.
MVZ-Controlling: 4 Kennzahlen, die anders zählen
Im MVZ sind 94,5 % der Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen angestellt. Ärztliche Arbeit ist damit Kostenposition statt Restgewinn: 4 Kennzahlen dazu.
Praxisübernahmevertrag: Personal, Zulassung, Akten, Steuer
Was der Praxisübernahmevertrag nicht ändert: Personal geht in der Regel mit (§ 613a BGB), die Zulassung nicht, Akten und Umsatzsteuer folgen dem Gesetz.
Ideeller Wert der Arztpraxis: Praxiswert-Formel, Faustformel
Der ideelle Wert (Goodwill) ist der Praxiswert über Geräte und Einrichtung hinaus. Bei einer Einzelpraxis: das 1,6- bis 2,4-fache des Gewinns nach Arztgehalt.
Praxisgründung: 6 Fixpunkte und was Warten kostet
Sechs gesetzliche Fixpunkte bestimmen, wann eine Praxis öffnen darf. Was jeder von ihnen verlangt, und was jeder Monat Vorlaufzeit an Kapital bindet.
Praxisgemeinschaft oder Gemeinschaftspraxis: der Unterschied
Praxisgemeinschaft: getrennte Abrechnung, keine Genehmigung. Gemeinschaftspraxis (BAG): gemeinsame Abrechnung, mit Genehmigung. Räume und Personal teilen beide.
Niederlassung oder Anstellung: Vergleich und Umwandlung
Knapp 60.000 Ärzte und Psychotherapeuten arbeiten angestellt, rund 130.000 in eigener Praxis. Was beide Wege trennt und wie aus dem einen der andere wird.
Kassensitz finden: Planungsbereich und Versorgungsgrad
Ob ein Gebiet für Ihre Fachgruppe gesperrt ist, hängt an zwei Größen: dem Planungsbereich und der Verhältniszahl. Beide unterscheiden sich erheblich.
Businessplan für die Praxisgründung: was die Bank rechnet
Von 232.000 Euro Reinertrag einer Arztpraxis tragen 63.800 Euro den Kredit. Was der Businessplan einer Praxisgründung dazwischen abziehen muss, Zeile für Zeile.
Liquiditätsplan der Praxisgründung: die ersten 7 Monate
Wer eine Arztpraxis eröffnet, wartet auf das volle Quartalshonorar: bei der KV Sachsen rund sieben Monate. Was der Liquiditätsplan bis dahin abdecken muss.
Praxisgründung: von der Zulassung bis zur Finanzierung
Praxisgründung heißt zwei Dinge: einen Sitz bekommen und ihn finanzieren. Der Kaufpreis ist im Beispiel dieses Beitrags nur 36 Prozent des Kapitalbedarfs.
Steuerrücklage in der Arztpraxis: 4 Schritte zum Puffer
Wie viel Steuer eine Arztpraxis zurücklegen muss: Ab 69.879 Euro zu versteuerndem Einkommen sind es 42 bis 47,48 Prozent vom Gewinnzuwachs, nicht vom Gewinn.
BWA der Arztpraxis richtig lesen: Ergebnis ist nicht Gewinn
Wie Sie die BWA Ihrer Arztpraxis lesen: Das vorläufige Ergebnis steht vor Arztlohn, Einkommensteuer und Tilgung. 16 KV-Zahlungen lassen den Umsatz springen.
Praxiskennzahlen: 8 Kennzahlen der Arztpraxis mit Formel
Praxiskennzahlen der Arztpraxis: 8 KPIs mit Formel, Datenquelle und Takt. Vier davon gehören in jeden Monat. Reinertrag 2024: 232.000 Euro im Median.
Liquidität in der Arztpraxis: 4 Gründe für das leere Konto
Gewinn ist nicht Liquidität: Warum eine profitable Arztpraxis klamm sein kann und welche drei Effekte das Konto mindern, ohne den Gewinn zu mindern.
Praxiscontrolling: 4 Kennzahlen für die Praxissteuerung
Praxiscontrolling als Basis der Praxissteuerung: 4 Kennzahlen für Entnahme, Stellen und Investitionen. Personal: 58 % der Aufwendungen je Inhaber:in (Zi 2023).
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