In der Einzelpraxis steckt der Verdienst der Inhaberin im Gewinn, nicht in den Kosten. Was am Ende bleibt, hängt an wenigen Größen: dem Honorar je Fall, dem Privatanteil, den Personalkosten und der Frage, wann KV-Abschläge und Restzahlung tatsächlich eingehen. Jede dieser Größen bewegt sich unter dem Jahr – sichtbar wird das meist erst in der BWA, Wochen nach Quartalsende.
Ein Controlling-Team gibt es nicht, und das Praxisverwaltungssystem zeigt Leistungen, aber keine Kosten und keine Kontobewegungen. Praxiscontrolling heißt für die Einzelpraxis deshalb nicht mehr Auswertung, sondern die richtige: wenige Kennzahlen, automatisch aus PVS und Konto, mit einem Vergleich, der Praxen ähnlicher Fachrichtung und Größe heranzieht – nicht MVZ oder Praxisketten.
MediPulse übernimmt genau das: in rund zehn Minuten an das bestehende PVS angebunden, ohne eigene IT, die Daten verschlüsselt in deutschen Rechenzentren. Über 300 Praxen arbeiten damit.