Arzt-Gehaltsrechner: Was verdienen Hausärzte und Fachärzte mit eigener Praxis?
Berechnen Sie in 2 Minuten Gewinn, Netto und Stundenwert Ihrer Praxis, als Hausarzt nach Patientenzahl und Fallwerten, in allen anderen Fachgebieten nach Umsatz und Kostenquote.
Kostenlos · DSGVO-konform · Ergebnis in 2 Minuten
Modellrechnung mit Ihren eigenen Annahmen. Ihre Zahlen werden im Browser verarbeitet und nicht übertragen. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Das bringt Ihnen der Arzt-Gehaltsrechner
Umsatz & Verdienst
Der Rechner führt Sie vom Praxisumsatz über die Betriebskosten bis zum Reinertrag. Sie sehen den Überschuss pro Monat und pro Jahr, sauber aufgeschlüsselt. So wird nachvollziehbar, was von den Einnahmen als Verdienst übrig bleibt.
Für jedes Fachgebiet
Hausärzte rechnen mit Patientenzahl, KV-, HZV- und Privatanteil und Fallwerten. Für alle anderen Fachgebiete sind Umsatz und Kostenquote mit den Werten des Fachgebiets vorbelegt (Zi-Praxis-Panel 2023) und lassen sich überschreiben.
Auch je Arbeitsstunde
Tragen Sie Ihre Wochenstunden ein, zeigt der Rechner zusätzlich, was Ihnen je Arbeitsstunde bleibt, vor und nach Steuern und Vorsorge. Die Auswertung gibt es auch als PDF.
So berechnen Sie Ihren Verdienst
Fachgebiet und Zahlen
Wählen Sie Ihr Fachgebiet. Hausärzte tragen Patientenzahl, Anteile und Fallwerte ein, alle anderen Fachgebiete Umsatz und Kostenquote, beides vorbelegt. Die Arbeitsstunden pro Woche sind optional.
Kontaktdaten
Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten, um die Auswertung freizuschalten. Haben Sie schon ein anderes MediPulse-Tool genutzt, sind die Felder bereits vorausgefüllt.
Ergebnis erhalten
Sie erhalten Umsatz, Kosten und Verdienst pro Monat und Jahr auf einen Blick. Die vollständige Auswertung steht direkt am Bildschirm und als PDF zum Download bereit.
Was verdienen niedergelassene Ärzte, und was bleibt netto?
Das Einkommen eines niedergelassenen Arztes lässt sich nicht an einem festen Gehalt festmachen. Es ergibt sich aus dem Praxisumsatz nach Abzug von Betriebskosten, Steuern und Vorsorge. So kommt Ihr Nettoeinkommen zustande, und das sind die wichtigsten Stellschrauben.
Vom Umsatz zum Reinertrag
Der Praxisumsatz umfasst die Honorare der Kassenärztlichen Vereinigung sowie Einnahmen aus Privatliquidation und IGeL-Leistungen. Nach Abzug der Betriebskosten für Personal, Miete, Geräte und Material bleibt der Reinertrag, also der Gewinn der Praxis vor Steuern. Laut Kostenstrukturstatistik von Destatis lagen die Aufwendungen 2024 in allgemeinmedizinischen Einzelpraxen bei 54,1 Prozent der Einnahmen, über alle Praxisformen der Allgemeinmedizin bei 53,1 Prozent. Der Reinertrag ist die Grundlage für Ihr persönliches Einkommen.
Was bleibt netto übrig?
Vom Reinertrag gehen Einkommensteuer, die Beiträge zum ärztlichen Versorgungswerk und die Krankenversicherung ab. Mit den Annahmen des Rechners (Grundtarif ohne Kirchensteuer, Versorgungswerk 14 Prozent des Gewinns bis höchstens 22.000 Euro, freiwillige gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung) bleibt bei einem Reinertrag zwischen 150.000 und 300.000 Euro gut die Hälfte als Nettoeinkommen. Der Rechner rechnet die Einkommensteuer nach dem Tarif und zeigt jeden Abzug einzeln.
Wie viel verdient ein Hausarzt im Durchschnitt?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Zur Orientierung: Laut Kostenstrukturstatistik von Destatis lag der Reinertrag, also der Gewinn vor Steuern, 2024 im Mittel bei 273.000 Euro je Praxis der Allgemeinmedizin und bei 212.000 Euro in Einzelpraxen. In Gemeinschaftspraxen teilt er sich auf mehrere Inhaber auf. Wie viel davon nach Steuern, Versorgungswerk und Krankenversicherung bleibt, rechnet der Rechner mit dem Steuertarif aus. Auf dem Land sind Fallzahlen und Umsätze häufig höher als in gut versorgten Innenstädten, während die Kostenstruktur regional schwankt.
Was eine Arbeitsstunde wirklich bringt
Bezahlt wird die Leistung am Patienten, gearbeitet wird auch in Verwaltung, Dokumentation und Praxisführung. 2023 arbeiteten Praxisinhaberinnen und -inhaber im Mittel 45,8 Stunden pro Woche, davon 33,1 Stunden mit Patienten (Zi-Praxis-Panel). Wer den Gewinn durch alle Arbeitsstunden teilt, sieht, was eine Stunde tatsächlich bringt, und kann Mehrarbeit, Dienste oder eine neue Stelle besser einordnen.
Angestellt oder eigene Praxis?
Angestellte Ärztinnen und Ärzte verdienen planbar nach Vertrag und tragen kein unternehmerisches Risiko. Mit eigener Praxis hängt das Einkommen direkt von Umsatz, Kostenstruktur und Auslastung ab. Wer den Schritt in die eigene Praxis plant, sollte beide Szenarien nüchtern gegenüberstellen.
Wovon Ihr Einkommen abhängt
Entscheidend sind Fachrichtung, Region, Praxisgröße und Praxisform, also Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis oder MVZ. Auch die Qualität der Abrechnung spielt eine Rolle. Gerade bei den KV-Honoraren bleibt häufig Potenzial liegen, etwa durch Leistungen, die nicht vollständig abgerechnet werden.
So steigern Sie Ihren Reinertrag
Zwei Hebel bestimmen den Reinertrag: die Einnahmen und die Kosten. Auf der Einnahmenseite lohnt der Blick auf die Abrechnung, denn nicht vollständig oder nicht optimal kodierte Leistungen kosten Honorar. Auf der Kostenseite zählen Personalstruktur, Materialeinkauf und Abläufe. Wer beide Seiten regelmäßig anhand belastbarer Kennzahlen prüft, findet schnell konkrete Ansatzpunkte, um das Nettoeinkommen zu erhöhen.
Häufige Fragen
Wie viel verdient ein Hausarzt mit eigener Praxis?
Der Reinertrag (Gewinn vor Steuern) lag 2024 im Mittel bei 273.000 Euro je Praxis der Allgemeinmedizin und bei 212.000 Euro in Einzelpraxen (Destatis, Kostenstrukturstatistik). Was netto bleibt, hängt von Steuer, Versorgungswerk und Krankenversicherung ab – der Rechner weist es aus Ihren Zahlen aus.
Wie viel verdient ein Hausarzt netto im Monat?
Mit den Annahmen des Rechners bleiben von 240.000 Euro Reinertrag rund 10.400 Euro netto im Monat: Grundtarif ohne Kirchensteuer, 22.000 Euro Versorgungswerk und gut 15.100 Euro freiwillige gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung im Jahr. Splittingtarif, private Krankenversicherung oder ein anderes Versorgungswerk verschieben den Wert – der Rechner schätzt ihn aus Ihren Praxiszahlen.
Wie viel verdienen Fachärzte mit eigener Praxis?
Es hängt stark vom Fachgebiet ab. 2023 lag der Jahresüberschuss je Praxisinhaber im Mittel bei 177.000 Euro über alle Fachgebiete, in der hausärztlichen Versorgung bei 199.000 Euro, in der Dermatologie bei 286.000 Euro und in der Psychotherapie bei 89.000 Euro (Zi-Praxis-Panel, Mittelwerte vor Steuern). Der Rechner ist mit diesen Werten vorbelegt.
Was verdient ein Arzt pro Stunde?
Mit eigener Praxis lag der Jahresüberschuss je Arbeitsstunde der Inhaberinnen und Inhaber 2023 im Mittel bei rund 86 Euro vor Steuern und Vorsorge (Zi-Praxis-Panel, alle Fachgebiete). Tragen Sie Ihre Wochenstunden ein, rechnet der Rechner Ihren eigenen Wert aus, auch netto.
Was verdient ein Hausarzt pro Kassenpatient?
Die KV vergütet je Behandlungsfall im Quartal überwiegend pauschal – über Grund- und Vorhaltepauschale in der Größenordnung mehrerer Dutzend Euro, ergänzt um Einzelleistungen. Pro Einzelkontakt bleibt entsprechend wenig, deshalb sind Fallzahl und Leistungsspektrum entscheidend.
Rechnet der Rechner auch für angestellte Ärztinnen und Ärzte?
Ja. Wählen Sie „Angestellt“ und tragen Sie Brutto- und Nettogehalt aus Ihrer Gehaltsabrechnung und Ihre Wochenstunden laut Vertrag ein. Der Rechner zeigt dann Brutto und Netto je bezahlter Stunde und, wenn Sie unbezahlte Stunden angeben (Dienste, Dokumentation nach Feierabend, Fortbildung), was eine tatsächlich gearbeitete Stunde netto bringt.
Welche Daten brauche ich?
Hausärzte brauchen die Patientenzahl pro Quartal, die Anteile aus KV, HZV und Privatliquidation, die Fallwerte und die Kostenquote. Für alle anderen Fachgebiete genügen Umsatz und Kostenquote; beides ist mit dem Wert Ihres Fachgebiets vorbelegt.
Ist der Rechner kostenlos?
Ja, der Rechner ist kostenlos und unverbindlich. Sie brauchen kein Abo, nur eine gültige Kontaktangabe zur Freischaltung.
Was passiert mit meinen Daten?
Ihre Daten werden DSGVO-konform verarbeitet und ausschließlich für die Kontaktaufnahme genutzt. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt.
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