
Kolja Schmid
Als sein Vater 2014 ein chirurgisches MVZ gründete, übernahm Kolja Schmid die betriebswirtschaftliche Steuerung. Über sieben Jahre trug er Kontobewegungen, Personalkosten und Abrechnungen in Tabellen zusammen, immer im Nachhinein. MediPulse ist die Antwort auf diese Jahre: das Werkzeug, das er damals gebraucht hätte. Zuvor beriet er bei McKinsey zu digitalen Geschäftsmodellen. Bei MediPulse verantwortet er das Produkt.
Artikel von Kolja Schmid
MVZ wirtschaftlich optimieren: welcher Hebel wie viel bringt
Im MVZ bleiben nach 83,2 Prozent Aufwendungen nur 16,8 Prozent der Einnahmen. Ein Prozent mehr Einnahmen hebt das Ergebnis um 5,4 Prozent (eigene Rechnung).
Reinertrag der Arztpraxis: was je Fachgebiet übrig bleibt
Je Arztpraxis blieben 2024 im Mittel 338.000 Euro Reinertrag, im Median 232.000 Euro. Werte je Fachgebiet, je Inhaber:in und wie Sie die eigene Zahl prüfen.
KV-Abschläge: wie viel Honorar die Praxis vorfinanziert
Bei den KVen Hamburg, Berlin und Bayern decken Abschläge 75 bis 82,5 Prozent des Quartalshonorars, der Rest kommt Monate später. Was das bindet, in Euro.
Abrechnungsoptimierung: wo Honorar liegen bleibt, in Euro
Abrechnungsoptimierung heißt: erbrachte Leistungen vollständig, mit gesicherter Diagnose und mit Blick auf Budgets abrechnen. Beträge nach EBM 4/2026.
Mehrstandort-Controlling: Standorte fair vergleichen
Praxen und MVZ mit mehreren Standorten fair vergleichen: woher Leistung, Honorar und Kosten je Standort kommen und warum der Umlageschlüssel das Ergebnis dreht.
Plausibilitätsprüfung der KV: 12 und 780 Stunden als Grenze
Wann die Plausibilitätsprüfung der KV anschlägt: Tageszeitprofil über 12 Stunden an mindestens drei Tagen, Quartalsprofil über 780 Stunden, EBM-Prüfzeiten.
HZV-Abrechnung: Pauschalen, Abrechnungsweg, Wert je Patient
So funktioniert die HZV-Abrechnung: ähnliche Bausteine, andere Beträge je Vertrag. Drei Verträge im Vergleich, Abrechnungsweg und Stand beim Zuwachsabschlag.
Honorarbescheid der KV lesen: die Zahlen, die steuern
Welche Zahlen im Bescheid der KV steuern: Auszahlungsquote gegen Vorjahr, Fallwert gegen den eigenen Bezirk, Kontoübersicht und die Frist für den Widerspruch.
GOÄ-Abrechnung: Faktor, Begründung und Rechnung
GOÄ-Abrechnung: Punktwert, Steigerungsfaktor je Abschnitt, Begründung über dem Schwellenwert, Pflichtangaben der Rechnung und der Stand der GOÄ-Reform.
IGeL in der Arztpraxis: was eine Leistung je Minute bringt
Ob sich eine IGeL lohnt, entscheidet das Honorar je Minute samt Aufklärung, nicht der Preis. Mit GOÄ-Rechnung, Formpflichten und Umsatzsteuer im Überblick.
EBM-Abrechnung erklärt: vom Punkt zum Euro im Quartal
Wie die EBM-Abrechnung funktioniert: Gebührenordnungsposition, Punkte, Orientierungswert, regionaler Punktwert, Quartalsdatei und Prüfung durch die KV.
Kennzahlenmanagement in der Arztpraxis: Steckbrief und Schwelle
Kennzahlen kennen reicht nicht. Kennzahlenmanagement legt fest, wer wann gegen welchen Wert prüft und was bei Abweichung passiert. Mit Steckbrief und Beispiel.
Lohnt sich eine Leistung? Wann die EBM-Minute zählt
Sechs pauschale Positionen ergeben 1,61 bis 2,75 Euro je Minute Arztzeit, gerechnet über die Kalkulationszeit des Bewertungsmaßstabes. Eigene Rechnung.
Außerhalb der Menge: die Liste des Bewertungsausschusses
Eine Anlage zum Beschluss vom 25. August 2026 grenzt ab, was außerhalb der budgetierten Menge läuft. Bundesweit sind das 38,6 Prozent der Gesamtvergütung.
Kinderarzt-MGV: was entbudgetiert wird und was nicht
Ab 1/2027 wird die kinderärztliche Gesamtvergütung für acht Quartale neu festgesetzt. Zum Vergleich: 71.541 Euro Honorarumsatz je Kinderarzt im Quartal 2/2024.
Veränderungsraten der Morbiditätsstruktur je KV-Bezirk
Zwei Raten je KV-Bezirk empfiehlt der Bewertungsausschuss für 2027, von minus 0,07 bis plus 1,55 Prozent. Was sie wert sind, hängt am eigenen MGV-Anteil.
Elektronische Patientenakte: die Vergütung fällt weg
Zwei Positionen zur elektronischen Patientenakte werden gestrichen, die dritte läuft 2026 aus. Mit Orientierungswert 2026 gerechnet: 0,38, 1,91, 11,34 Euro.
TSVG-Zuschläge: der Wegfall steht in der eigenen Abrechnung
Aufschläge von 40 bis 200 Prozent fallen 2027 weg, und vermittelte Fälle laufen dann über die Gesamtvergütung. Was daran hängt, zeigt die eigene Abrechnung.
GKV-Spargesetz: 53 Gebührenordnungspositionen fallen weg
Das GKV-Spargesetz streicht nach eigener Zählung 53 EBM-Positionen. Ab 2027 laufen zudem vermittelte Fälle über die budgetierte Gesamtvergütung der KV.
Vorhaltepauschale: was zehn Impfleistungen wert sind
Der größte steuerbare Hebel der neuen Pauschale ist weder die Fallzahl noch der Kriterienkatalog, sondern eine Schwelle von zehn Impfleistungen je Quartal.
Geräteinvestition: die Abschreibung ist die halbe Rechnung
Vier Aufwandspositionen ergeben rund 16.800 Euro je Inhaber:in, und nur die Hälfte davon ist Abschreibung. Eine eigene Zuordnung, und eine Obergrenze.
Praxiskosten senken: höchstens 13 Prozent sind beweglich
Personal, Miete und Abschreibungen binden 73,8 Prozent der Aufwendungen. Eine eigene Zuordnung zeigt: Beweglich sind höchstens 13 Prozent. Was das bringt.
Wirtschaftlichkeitsprüfung: was eine Nachforderung kostet
Bei Verordnungen ist eine Nachforderung auf die Differenz zur wirtschaftlichen Alternative begrenzt. Was das für die Rückstellung heißt und wie lange sie gilt.
Regelleistungsvolumen: wen die Mengenbegrenzung noch trifft
Das Gesetz verlangt eine Mengenbegrenzung, nimmt hausärztliche Leistungen und Kinder- und Jugendmedizin aber aus, mit Vorbehalt. Was das für den Fallwert heißt.
MVZ-Abrechnung: ein Bescheid, gut sechs Behandler:innen
Im MVZ rechnet das Zentrum ab, nicht die Behandler:in. Liegt eine Stelle zehn Prozent unter dem hausärztlichen Bundeswert, fehlen rund 26.000 Euro im Jahr.
Privateinnahmen der Arztpraxis: 16 Prozent im Schnitt
Die privaten Einnahmen je Inhaber:in stiegen im letzten Berichtsjahr um 6,7 Prozent, die GKV-Einnahmen fielen um 4,4 Prozent. Was ein Prozentpunkt bringt.
Praxis-Dashboard: 3 Quellen, die zusammengehören müssen
Ein Dashboard aus einer Quelle zeigt Leistung, keinen Euro. Was darauf gehört, wie schnell jede Zahl da ist und was ein Prozentpunkt Personalanteil kostet.
Abrechnungsanalyse der Arztpraxis: Fallwert in 3 Schritten
Bundesweit 75,78 Euro hausärztlich, 84,42 fachärztlich: Den eigenen Fallwert zu prüfen heißt, Fallbegriff, Honorarbegriff und Vergleichsquartal zu klären.
Buchhaltung in der Arztpraxis: ein Prinzip, drei Fristen
Eine Arztpraxis ist meist nicht buchführungspflichtig: Sie rechnet per Einnahmenüberschussrechnung, und dort zählt der Zufluss. Dazu drei Aufbewahrungsfristen.
MVZ-Controlling: 4 Kennzahlen, die anders zählen
Im MVZ sind 94,5 % der Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen angestellt. Ärztliche Arbeit ist damit Kostenposition statt Restgewinn: 4 Kennzahlen dazu.
Steuerrücklage in der Arztpraxis: 4 Schritte zum Puffer
Wie viel Steuer eine Arztpraxis zurücklegen muss: Ab 69.879 Euro zu versteuerndem Einkommen sind es 42 bis 47,48 Prozent vom Gewinnzuwachs, nicht vom Gewinn.
BWA der Arztpraxis richtig lesen: Ergebnis ist nicht Gewinn
Wie Sie die BWA Ihrer Arztpraxis lesen: Das vorläufige Ergebnis steht vor Arztlohn, Einkommensteuer und Tilgung. 16 KV-Zahlungen lassen den Umsatz springen.
Praxiskennzahlen: 8 Kennzahlen der Arztpraxis mit Formel
Praxiskennzahlen der Arztpraxis: 8 KPIs mit Formel, Datenquelle und Takt. Vier davon gehören in jeden Monat. Reinertrag 2024: 232.000 Euro im Median.
Liquidität in der Arztpraxis: 4 Gründe für das leere Konto
Gewinn ist nicht Liquidität: Warum eine profitable Arztpraxis klamm sein kann und welche drei Effekte das Konto mindern, ohne den Gewinn zu mindern.
Praxiscontrolling: 4 Kennzahlen für die Praxissteuerung
Praxiscontrolling als Basis der Praxissteuerung: 4 Kennzahlen für Entnahme, Stellen und Investitionen. Personal: 58 % der Aufwendungen je Inhaber:in (Zi 2023).
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